Unser kleiner Boulodrôme platzte förmlich aus allen Nähten.

 

48 Tripletten waren erschienen! Sie erschienen aus nah und fern – meine Freunde aus der 700 km entfernten Porzellanstadt Limoges –  waren wieder dabei, extrem starke Mannschaften aus dem Elsass waren da, Anfänger, gute Boule-Spieler, Spitzenspieler....

 

Diese bunte Mischung machte den eigentlichen Reiz unseres Turniers aus. Dazu ein Bilderbuchwetter, wie man es sich nicht hätte besser wünschen können, bis kurz vor Turnierende   sintflutartige Regenschauer für eine längere Unterbrechung sorgten.   Trotzdem herrschte während des ganzen Tages eine lockere und ungezwungene Atmosphäre, man spielte teilweise hoch konzentriertes Pétanque, man scherzte und lachte mit dem Gegner und man applaudierte auch den schönen Spielzügen des Gegners. Boule im ursprünglichen Sinn, von Freunden für Freunde !

 

Viel dazu beigetragen haben dürfte auch die Tatsache, dass dieses Turnier als erstes Turnier der BCLE im Rahmen der neu geschaffenen Baden Württembergischen Turnierserie „Grand Prix du Sud“ gespielt wurde. Ralf Bauer – unser Boule-Freund aus Stuttgart – begrüßte zum Auftakt die Akteure im Namen des „GPS“ und wünschte „schöne und freundschaftliche Spiele, ganz im Sinne des ursprünglichen Boule-Gedankens“.

 

Sie staunten nicht schlecht – unsere Gäste – als sie schon gegen 9 Uhr morgens unser kaltes Buffet erblickten.  Quasi als zweites Frühstück konnten sie sich erfreuen, an einer gigantischen und bunten Auswahl an hausgemachten „Schnittchen“, vielfältig belegt, ein Querschnitt aus verschiedenen Ländern und bestehend aus den unterschiedlichsten Grundprodukten. Nach und nach füllte sich das Kuchen- und Tortenbuffet, der frisch gebrühte Kaffee duftete und ganz langsam – man hörte es nun an dem vermehrten Klacken der Kugeln – sollte ein herrlicher Boule-Tag beginnen....

 

Poule A – B war angesagt.

 

Die Poules, die Barragen, die Quadragen   waren beendet, man konzentrierte sich auf das Wesentliche. Das große Favoritensterben begann!

 

Das Endspiel im A-Turnier – durch den Regen bedingt – leider vor spärlicher Kulisse war ein fast vereinsinternes Duell des BC Acherrn. Ramona und Patrick Jung mit Felice Curcio hätten den Beton ´s gerne etwas entgegen gesetzt. Zu stark war Thierry, Pascal und Patrick (BC Horb) – 0:13.

 

Spannender dagegen das B-Finale, das von Henryk Tyka (BC Rastatt), Roland Sonntag und Marc Wagner (beide BC Achern) knapp gegen die Rheinauer Triplette Volker Schäfer, Roland Rischling und Siegfried Hoyer gewonnen wurde.

 

Und die Boule-Connection? Leider gibt es nicht viel Aufregendes zu berichten. Uli schaffte es mit seinen beiden französischen Partnern Michel und Frédéric immerhin bis ins Viertelfinale, dann war gegen die Familie Beton mit 10:13 Feierabend....

 

Längst war die Siegerehrung vorüber, entspannt standen die letzten  Akteure noch in kleinen Grüppchen zusammen. Thomas bereitete noch knusprige Flammenkuchen im Holzofen zu, man genoss die vorzüglichen Weine des Weinguts Weber, einen Pinot Rosé-Sekt der Sonderklasse zum Beispiel oder man genehmigte sich noch ein letztes Bierchen, ein Rothaus Tannzäpfchen oder ein Jever alkoholfrei, je nach persönlicher Einstellung und Gusto. Auch hier war für jeden etwas dabei!

 

Sicher werden sie fast alle wiederkommen, zum „Arena-Ricard-Cup“ in den Lahrer Stadtpark oder zum Abschluss zum „Altmeyer-Cup“. Warum sie wohl alle wieder dabei sein wollen?  Weil sie auch heute wieder bemerkt haben, dass

 

 

Boule bei der Boule-Connection

weit mehr ist

als lediglich drei Kugeln und ein Cochonnet !

 

U.-F.G. Lahr

 

 

die A-Finalisten

 

die B-Finalisten

 

 

Apéro im Weingut

 

vife la France - unsere Freunde aus Frankreich

 

Schnittchen, Tapas, Kuchen und vieles mehr....

 

Boulisten im Grünen

 

Tarte flambée

 

ein wenig Regen zu Schluß